Pinterest: 6 Key Learnings aus dem ersten Workshop in der Schweiz

 

Mitte November fand in Zürich der erste offizielle Pinterest Workshop in der Schweiz statt. WebStages durfte diesen Event durchführen und so trafen sich rund 50 Schweizer Influencer, Blogger und Content Creators. Anna Neumann von Pinterest Deutschland leitete den Workshop und teilte ihr Fachwissen mit den Gästen.

 

 

6 Key Learnings

 

Welche Chancen bietet Pinterest für Unternehmen? Die Schweiz hat 900,000 aktive User auf Pinterest, und ist damit in der gleichen Liga wie Twitter oder Xing. Die Inspirationsplattform ist somit längst über ihre Underdog Rolle hinausgewachsen und bietet deutlich mehr, als man auf den ersten Blick vermuten mag.

 

 

Key Learning 1: Conversions generieren

 

Ähnlich wie Instagram bietet auch Pinterest eine integrierte Shoppingmöglichkeit. Der «Shop-Button» von Pinterest ermöglicht es Anbietern mit Online-Shop die Produkte direkt zu verlinken. Die markierten Produkte werden mit weissen Punkten gekennzeichnet. Die Nutzer gelangen dann per Mausklick auf das abgebildete Produkt auf dem Pin und können es direkt erwerben. Da die Nutzer auf Pinterest bereits auf einer konkreten Ideen- und Inspirationstour zu genau diesem Produkt sind, zeigen erste Cases, dass die Kaufwahrscheinlichkeit auf Pinterest höher ist als bei anderen Kanälen. 

 

 

 

Key Learning 2: Nachhaltig Brand Awareness aufbauen

 

Ein weiterer positiver Aspekt von Pinterest ist, dass die Pins «langlebig» sind und somit nicht nach nur wenigen Stunden - wie bei anderen Plattformen - bereits veraltet sind oder gar nicht mehr gesehen werden. Ein "alter" Pin kann im Extremfall auch noch nach Jahren fleissig gepinnt werden und für Traffic auf dem Blog sorgen.

 

Key Learning 3: Traffic generieren

 

Eine andere sehr nützliche Funktion ist der «Merken-Button». Der Button ermöglicht es Nutzern schnell und einfach Inhalte einer Website direkt auf Pinterest zu pinnen (merken). Via Plugin kann der Button auf der Website installiert werden und schon wird ein anklickbares Pinterest-Logo auf allen Bildern der Website angezeigt.

 

Sobald der «Merken-Button» auf der Website implementiert wurde, kann man mit Pinterest Analytics herausfinden, welche Inhalte am besten auf Pinterest ankommen. Bei den Merken-Buttons gibt es zwei Optionen: Die automatischen Buttons (ein anklickbares Pinterest-Logo erscheint auf jedem Bild auf der Webseite) oder die Hover-Buttons (es wird ein anklickbares Logo angezeigt, wenn der Nutzer mit der Maus direkt über ein Bild fährt).

 

 Quelle: littlecity.ch

 

Key Learning 4: Regelmässig eigene Pins erstellen

 

Eigene Pins bedeuten mehr Traffic zum eigenen Blog. Wie bei anderen Plattformen gilt auch bei Pinterest: Um Erfolg zu haben, muss man aktiv sein. Im besten Fall sollte täglich gepinnt werden. Pinterest empfiehlt, dass rund 80% der Pins eigener Content sein sollte. So kann Traffic zum eigenen Blog aufgebaut werden. 

 

Tipp: Aufbereitete Pins mit einem Text-Overlay performen auf Pinterest deutlich besser als «normale» Fotos ohne Schrift, da sie den Mehrwert eines Pins hervorheben.

 

 Quelle: mrsflury.com

 

 

Key Learning 5: Business Profil

 

Ein Business Profil öffnet die Tür zu gleich mehreren Zusatzfunktionen auf Pinterest. Die wichtigsten haben wir hier zusammengefasst.

 

Monatliche Betrachter

Das Erstellen des Business Profils ermöglicht die öffentliche Angabe der monatlichen Betrachter, welche nebst den Followern eine wichtige Rolle spielen. Die monatlichen Betrachter zeigen, ähnlich wie bei YouTube die Views, an wie viele Personen pro Monat Pins dieses Profils anschauen. (Auch bei YouTube kann man ein Video schauen, ohne ein Follower des Kanals zu sein).

 Quelle: Pinterest.com

 

 

Analytics

Zudem kann man den eigenen Header gestalten und erhält wie bei einem Instagram Business Profil eigene Statistiken (Analytics), welche die wichtigsten Kennzahlen rund um den eigenen Content zusammenfassen. 

 

 Quelle: razorsocial.com

 

Pincodes – die hübsche Alternative zum QR-Code

Mit dem Business Profil lässt ich auch der eigene Pincode erstellen. Pincodes funktionieren wie QR-Codes und sind ein praktisches Instrument, um sich bei einem Erstkontakt schnell und einfach zu verbinden. Einfach auf das Kamerasymbol (Lens) bei der Suche in der Pinterest App klicken und schon kann man den Pincode scannen.

 

 

  

Photography: © Andreas Matti 

 

Tipp: Die Lens kann auch als Informationssucher benutzt werden. Fotografiere einen beliebigen Gegenstand (z.B. einen Blumenstrauss) und schon sucht Pinterest für dich passende Ideen.

 

 

Key Learning 6: Keywords, Hashtags und Titel

 

Hashtags und Keywords helfen Nutzern die Inhalte auf Pinterest zu finden. Auch auf Pinterest sollten die Hashtags strategisch und gezielt eingesetzt werden. Drei bis fünf Keywords reichen meist aus. Der Pin sollte immer möglichst klar und korrekt beschrieben werden, so dass er bei der Suche auch erscheint.

 

Photography: © Andreas Matti 

 

 

Fazit

Während bei anderen Plattformen die organische Reichweite immer stärker eingeschränkt wird, schenkt einem Pinterest (noch) die gesamte Reichweite, die durch die Pins ausgelöst wird. Gerade im Bereich Food, Travel, Fashion, Interior Design und DIY bietet Pinterest ein riesiges Potential und sollte dringend in die Digital-Strategie 2019 einbezogen werden. 

 

Du möchtest mit deinem Team ein Kick-Off zur Digital & Social Media Strategie 2019 durchführen? Dann melde dich bei uns. Gerne können wir einen halb oder ganztägigen auf deine Branche ausgerichteten Workshop zusammenstellen.

 

PS: Auch du planst zur Eröffnung eines Shops, Lancierung eines neuen Produkts oder einem PR-Anlass ein Event mit Influencern und brauchst noch Unterstützung? Dann melde dich bei uns. Von der Selektion und Betreuung der Influencer bis hin zur gesamten Eventkonzeption (mit Fokus auf Influencer-Bedürfnisse) und Organisation bringen wir alles mit, was es braucht. Gerne lassen wir dir auch unsere Referenzen zu weiteren Kundenevents zukommen.

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