• Luzia Sturzenegger

STAFF CHOICE: Die besten Family-Influencer der Schweiz



Mit dem Mai stehen nicht nur Frühling und Pfingstrosen vor der Tür, sondern seit 106 Jahren auch der Muttertag. Dieser etablierte sich 1914 und wird in der Schweiz jeweils am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. Aus diesem Grund widmen wir unsere Staff Choice im Mai den Family und im speziellen den Mami-Influencer.


Family-Influencer zeigen auf Social Media ihr Familienleben und geben Einblicke in ihren Alltag. Ausserdem empfehlen sie verschiedene Produkte für Babys und Kinder. Darunter Spielzeuge, Nahrungsmittel oder gleich eigene Rezeptideen oder DIY-Anleitungen.


Mehr Realität auf Instagram?


Immer wieder hört man vom Trend zu mehr Authentizität. Statt makellosem Körper werden im Feed Schwangerschaftsstreifen gezeigt und statt der ewig glücklich, top gestylten 3-Fach Mamas, gibt es auch in den Storys öfters Mal einen ungefilterten Blick hinter die Kulissen des ganz normalen Familien-Wahnsinns.

Doch Instagram ist trotz allem eine visuelle Plattform, die den Nutzern meist zur Unterhaltung und Inspiration dient. So berichten zwar viele Family-Influencer immer offener von Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben, doch besteht die Kunst darin eine gute Balance zwischen Zugänglichkeit und Inspiration zu finden.


Während der ehrliche Austausch mit der Community extrem wichtig ist und das Gefühl der Verbundenheit stärkt, möchten die meisten Mütter keinen Profilen folgen, bei denen jemand immer nur über die negativen oder anstrengenden Seiten des Mutterseins bereichtet.


Dazu kommt, dass kaum ein Thema so emotional geprägt ist wie das Muttersein. Was ist "richtig", was ist "falsch"? Egal ob beim Thema Geburt, Stillen, oder Erziehung: Die Unsicherheit der einen, mischt sich hier ganz schnell mit der absolutistischen Sicht der anderen.


In unserer täglichen Arbeit gehören deshalb gerade die Family-Influencer zu den vorsichtigsten Influencern. Sie holen sehr viele Informationen ein und testen Produkte ausführlich, bevor sie diese auf ihren Kanälen empfehlen. Denn die Verantwortung anderen Müttern öffentlich ein Produkt für ihre Kinder zu empfehlen ist gross.


Doch meistert man als Family-Influencer diese Balance aus Realität und Inspiration (Aufmunterung) und ist sich dieser Verantwortung bewusst, dann entsteht eine unglaublich wertvolle Community, die sich gegenseitig hilfreiche Tipps gibt und anderen Mamas mit Empathie statt Vorwürfen begegnet.


Kinderbilder auf Social Media ok?


Spätestens seit Oliver Pochers neustem medialen Bashing-Feuerwerk, ist das Thema auch in der breiten Bevölkerung angekommen: Ist es ok, wenn Family-Influencer ihre Kinder auf Social Media "vermarkten"?


Rechtlich gesehen hat bereits ein Baby das Recht am eigenen Bild. Dies bedeutet, dass die abgebildeten Personen in der Regel darüber entscheiden, ob und in welcher Form ein Bild aufgenommen und veröffentlicht werden darf. Da Kinder und Babys noch nicht nicht mündig sind, tragen die Erziehungsberechtigten, in der Regel die Eltern, die Verantwortung.

Doch mit dem generellen Aufkommen der Social Media Plattformen stellt sich die schwierige Frage: "Wie viel zeige ich von meinem Kind?" nicht nur Family-Influencern, sondern auch allen anderen Müttern. Sollen sie Freunden und Familie verbieten, Fotos von und mit ihrem Kind bei Instagram und Facebook zu posten oder sind es gerade diese schönen Momente, die man mit der Welt teilen möchte? Soll man die Kinder nur von hinten zeigen (wie dies auch einige Family-Influencer machen), die Gesichter mit Stickern überdecken oder eben konsequent keine Baby- und Kinderfotos auf Social Media teilen?


Diese Frage sollte - so wie viele andere Kinder- und Erziehungsfragen auch - von den Eltern der Kinder und nicht von Aussenstehenden beantwortet werden. Die Einmischung von Aussen ist wohl erst dann angebracht, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist.


Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Veröffentlichung des Familienlebens, ein bedingungsloses Vetorecht von Seiten Kinder und Partner, sollten diese irgendwann keine Lust mehr darauf haben, sowie das Bewusstsein, das was einmal im Internet ist, immer im Internet bleiben wird, bleibt aber Voraussetzung.



Die besten Family-Influencer der Schweiz


Nun kommen wir zu den versprochenen Accounts. Untenstehend findest du die fünf Instagram-Accounts, die uns diesen Monat mit ihrem Content besonders positiv aufgefallen sind.


theblondiediary

Name: Morgane

Follower: 7'097

Themen: Family

Profil-Sprache: Französisch





forkandflower

Name: Scarlett

Follower: 8'715

Themen: Family, Lifestyle

Profil-Sprache: Englisch



fabiozerzuben

Name: Fabio

Follower: 11'970

Themen: Family, Lifestyle

Profil-Sprache: Deutsch, Englisch




its_me_zazie

Name: Alessandra

Follower: 4'024

Themen: Family, Travel

Profil-Sprache: Englisch





miniundstil

Name: Isabelle

Follower: 22'804

Themen: Family, Lifestyle

Profil-Sprache: Deutsch


Suchst du noch Influencer für deine nächste Family-Kampagne?

Dann bist du bei uns genau richtig. Gerne übernehmen wir für dich die Suche nach den passenden Influencern, in der Schweiz oder gleich im gesamten DACH-Raum. Wirf einen Blick auf unsere aktuellen Projekte und melde dich ganz unverbindlich für eine erste Einschätzung bei uns. Wir freuen uns von dir zu hören.

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HINWEIS: Wir entscheiden uns in jedem Artikel für Beiträge der Influencer, die das aktuelle Thema in einem Bild in unseren Augen perfekt auf den Punkt bringen. Die Bilder wurden - solange nicht anders ausgewiesen - nicht im Rahmen einer eigenen Kampagne erstellt (also nix mit Eigenlob hier 😉), sondern sollen auf das Talent der Content Creator eingehen. Jedes Bild ist direkt mit dem jeweiligen Account des Influencers verlinkt, also einfach drauf klicken und noch mehr Content entdecken.

Quellen:

https://www.wireltern.ch/artikel/kinderfotos-im-internet-tipps-fuer-eltern-0919



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